Merken Meine Nachbarin brachte mir letzten Herbst eine riesige Schale Trauben vorbei, viel zu viele zum einfach Essen. Ich hatte gerade Würstchen für das Abendessen ausgepackt und dachte spontan: Warum nicht beides zusammen in den Ofen? Das Ergebnis war so unerwartet köstlich, dass mein Mann dachte, ich hätte stundenlang gekocht. Seitdem ist dieses Gericht meine kleine Geheimwaffe, wenn Besuch kommt und ich entspannt wirken möchte. Die Küche riecht dabei wie in einem toskanischen Landhaus.
Beim ersten Mal servierte ich das meinen skeptischen Teenagern, die Trauben nur als Snack kannten. Die Stille am Tisch sagte alles. Mein Sohn fragte tatsächlich nach der Rezept, was in 15 Jahren noch nie vorgekommen war. Seitdem mache ich es regelmäßig, wenn Freunde spontan vorbeikommen, weil es sich anfühlt wie ein richtiges Dinner, aber ohne den Stress.
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Zutaten
- 450 g italienische Würstchen: Ich wechsle zwischen milden und scharfen, je nach Stimmung, beide funktionieren perfekt und werden außen knusprig und innen saftig.
- 450 g kernlose rote Trauben: Sie karamellisieren im Ofen und werden zu kleinen Geschmacksbomben, nimm ruhig etwas mehr, sie schrumpfen beim Rösten.
- 1 mittlere rote Zwiebel: In Spalten geschnitten wird sie süß und weich, gibt dem Ganzen eine schöne Tiefe.
- 2 EL Olivenöl: Gutes Öl macht hier wirklich einen Unterschied, es trägt die Aromen und hilft beim Karamellisieren.
- 1 EL frische Rosmarinblätter: Der Duft beim Rösten ist unglaublich, getrockneter Rosmarin geht auch, aber frisch ist einfach magisch.
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer und 1/2 TL grobes Salz: Simpel, aber genau richtig dosiert, um alles zusammenzubringen ohne zu dominieren.
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Zubereitung
- Ofen vorbereiten:
- Heize den Ofen auf 220°C vor, er muss richtig heiß sein, damit die Würstchen schön bräunen. Verwende Ober- und Unterhitze für gleichmäßige Röstaromen.
- Alles vorbereiten:
- Wirf Trauben, Zwiebelecken, Olivenöl, Rosmarin, Salz und Pfeffer in eine große Auflaufform oder auf ein Backblech. Vermische alles mit den Händen, das geht am schnellsten und fühlt sich schön an.
- Würstchen hinzufügen:
- Lege die Würstchen zwischen die Trauben und Zwiebeln, sie sollen rundherum von den Zutaten umgeben sein. So nehmen sie beim Garen all die süßen Säfte auf.
- Rösten:
- Schiebe alles für 25 bis 30 Minuten in den Ofen und wende die Würstchen nach der Hälfte der Zeit. Die Würstchen sollten gebräunt sein und die Trauben leicht karamellisiert und an manchen Stellen aufgeplatzt.
- Servieren:
- Serviere das Ganze heiß, löffle die gerösteten Trauben und Zwiebeln großzügig über die Würstchen. Die Säfte am Boden der Form sind pures Gold, lass sie nicht zurück.
Merken Einmal brachte ich dieses Gericht zu einem Potluck und eine Freundin stand einfach nur da und aß die Trauben direkt vom Blech. Sie sagte, sie hätte nie gedacht, dass warme Trauben so etwas Wunderbares sein könnten. Seitdem ist es ihr Lieblingsgericht zum Nachkochen und sie nennt es liebevoll ihr Glücksrezept.
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Variationen und Anpassungen
Ich habe es schon mit Hähnchen-Apfel-Würstchen gemacht, die gaben eine noch süßere Note und passten perfekt zu einem Herbstabend. Probiere auch mal einen Spritzer Balsamico vor dem Rösten, er karamellisiert mit den Trauben und gibt eine leicht säuerliche Tiefe. Für eine vegetarische Version kannst du die Würstchen durch dicke Scheiben Halloumi ersetzen, der wird außen goldbraun und innen cremig. Einmal habe ich auch frischen Thymian statt Rosmarin verwendet, das war ebenfalls wunderbar aromatisch.
Serviervorschläge
Das Beste dazu ist frisches, knuspriges Brot, um die süßen Säfte aufzutunken, ich kaufe immer extra ein gutes Ciabatta dafür. Cremige Polenta ist ebenfalls fantastisch, sie fängt die Soße auf wie ein weiches Kissen. An kühleren Abenden serviere ich dazu einen einfachen grünen Salat mit Zitronendressing, um die Süße auszubalancieren. Einmal habe ich Reste am nächsten Tag über Pasta gegeben und es war fast noch besser als am ersten Abend.
Aufbewahrung und Planung
Reste halten sich im Kühlschrank drei Tage in einem luftdichten Behälter und schmecken auch kalt überraschend gut. Zum Aufwärmen gebe ich alles für zehn Minuten zurück in den Ofen, damit die Würstchen wieder knusprig werden. Du kannst die Zutaten vormittags vorbereiten und im Kühlschrank lagern, dann brauchst du abends nur noch das Blech in den Ofen schieben.
- Verwende ein Backblech mit Rand, damit die köstlichen Säfte nicht überlaufen.
- Für eine intensivere Bräunung schalte die letzten drei Minuten den Grill zu.
- Prüfe die Würstchen mit einem Fleischthermometer, sie sollten innen 70°C erreichen.
Merken Dieses Gericht erinnert mich jedes Mal daran, dass die besten Rezepte oft die einfachsten sind. Ich hoffe, es wird auch in deiner Küche zu einem dieser entspannten Lieblingsessen, das immer funktioniert.
Antworten auf Rezeptfragen
- → Welche Wurstsorte eignet sich am besten?
Italienische Würste aus Schweine- oder Hühnerfleisch funktionieren hervorragend. Sie können milde oder würzige Varianten wählen, je nach Geschmack. Auch Hähnchen-Apfel-Würste sind eine köstliche Alternative.
- → Kann ich andere Trauben verwenden?
Ja, kernlose rote Trauben sind ideal, aber auch grüne Trauben funktionieren gut. Wichtig ist, dass sie kernlos sind und beim Rösten schön karamellisieren können.
- → Wie erkenne ich, dass die Würste durchgegart sind?
Die Würste sollten schön gebräunt sein und eine Innentemperatur von mindestens 70°C erreichen. Nach 25-30 Minuten bei 220°C sind sie in der Regel perfekt gegart.
- → Was passt am besten als Beilage?
Knuspriges Brot zum Auftunken der köstlichen Säfte ist ideal. Alternativ harmoniert cremige Polenta wunderbar mit den süß-herzhaften Aromen. Auch Kartoffelpüree oder ein frischer Salat passen gut.
- → Kann ich das Gericht im Voraus vorbereiten?
Sie können alle Zutaten vorbereiten und in der Backform arrangieren, dann abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren einfach in den vorgeheizten Ofen schieben und wie angegeben rösten.
- → Wie bewahre ich Reste auf?
Reste können in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Zum Aufwärmen im Ofen bei 180°C für etwa 10-15 Minuten erhitzen, bis alles durchgewärmt ist.