Merken Es war einer dieser unerwartet heißen Tage im Juni, an denen selbst der Gedanke an einen dampfenden Kaffee fast schmunzeln lässt. In meiner Küche roch es nach frisch abgeriebener Orangenschale und dem leichten, kühlen Duft von Tonic, der an Gin & Tonic Abende erinnerte. Ich hatte gerade eine neue Charge Cold Brew angesetzt, einfach aus Experimentierfreude, und da kam mir die Idee: Warum das klassische Getränk nicht mit einer prickelnden Note und frischen Zitrusaromen aufpeppen? Noch bevor das Mittagstief zuschlagen konnte, war dieser eiskalte Coffee Tonic mein neuer Sommerretter. Und seitdem kehrt er immer wieder zurück, wenn die Sonne die Fenster durchflutet und ich Lust auf etwas Besonderes habe.
Das erste Mal, als ich diesen Coffee Tonic an einem sonnigen Sonntagnachmittag für Freunde serviert habe, waren alle sofort neugierig. Wir haben gelacht, wie die Eiswürfel so schön im Glas klirren, und jeder hat darüber gerätselt, woraus das Getränk wohl besteht. Es gab die üblichen Skeptiker, aber spätestens beim zweiten Schluck waren sie verzaubert – sogar die eigentlich überzeugten Tee-Trinker unter uns. Am Ende forderten alle sofort das Rezept und es tauchte ein Hauch von Sommer in jeder Ecke unserer kleinen Wohnung auf.
Zutaten
- Cold Brew Kaffee, gekühlt: Hier lohnt es sich wirklich, Zeit in einen guten, kräftigen Cold Brew zu investieren – er bringt die Basis und jede Nuance im Glas richtig zur Geltung.
- Tonic Water, gekühlt: Verwende ein hochwertiges, möglichst aromatisches Tonic, denn der Geschmack steht und fällt mit der Qualität dieses prickelnden Partners.
- Schale einer Orange (und ein Stück zum Garnieren, optional): Enthüllt mit dem Zestenreißer die besten Öle – direkt ins Glas gerieben gibt das ein Aroma, das sofort die Sinne weckt.
- Eiswürfel: Reichlich davon sorgt dafür, dass der Drink wirklich lange kalt bleibt und nicht verwässert.
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Zubereitung
- Eis anrichten:
- Fülle beide Gläser großzügig mit Eiswürfeln, damit der Drink von Anfang an ultrakühl ist und alles wunderbar klirrt.
- Kaffee eingießen:
- Gieße jeweils 100 ml vom bestens gekühlten Cold Brew vorsichtig in die Gläser, der dunkle Farbstreifen sieht immer wieder faszinierend aus.
- Tonic dazugeben:
- Lass das Tonic langsam und vorsichtig ins Glas gleiten, bis es leise über das Eis zischt und fein perlt.
- Sanft umrühren:
- Rühre mit einem langen Löffel vorsichtig um, damit sich Tonic und Kaffee gleichmäßig verbinden, ohne dass zu viele Bläschen verschwinden.
- Mit Orange vollenden:
- Streue frische Orangenzesten großzügig über den Drink und verziere nach Lust mit einem kleinen Orangenstück als Hingucker.
- Sofort servieren:
- Bring dein Kunstwerk direkt auf den Tisch – kalt und sprudelnd schmeckt es am besten!
Merken Eines Abends nach einem langen Tag, als eigentlich keine Energie mehr für irgendetwas da war, habe ich mir ganz bewusst ein Glas dieses Coffee Tonics gemixt. Im Glas tanzten die orangenen Schalen wie kleine Sonnenstrahlen – und plötzlich war der Abend voller Leichtigkeit. Da wurde aus einem Drink ein Moment echter Auszeit, egal wie hektisch der Tag auch war.
So wird der Cold Brew besonders aromatisch
Wenn du deinen Kaffee für den Cold Brew grob mahlst und mit viel Zeit (am besten über Nacht) ziehen lässt, werden die Aromen milder und gar nicht bitter. Je besser der Cold Brew, desto feiner das Gesamterlebnis – es lohnt sich wirklich, mit der Kaffeemischung zu experimentieren. Für den kleinen Extra-Kick kannst du schon beim Ansetzen der Cold Brew ein paar Stücke Orangenschale dazugeben. Damit zieht das Aroma von Anfang an mit ein. Der Unterschied zeigt sich im allerersten Schluck!
Variationen für dein Glas
Manchmal ersetze ich die Orange durch Zitrone – das gibt dem Ganzen eine knackig-frische Note, die wunderbar zu lauen Abenden passt. Ein Spritzer Agavensirup macht den Drink süßer und rundet die Bitterkeit des Tonics ab. Probier beim nächsten Mal auch mal Brombeeren oder Basilikum als Garnitur. Die Möglichkeiten scheinen endlos zu sein. So wird jedes Glas zum kleinen Experimentierfeld.
Was du beim Anrichten beachten solltest
Das Geheimnis ist immer das richtige Timing – nichts macht schneller schal als zu frühes Mixen oder zu wenig Eis. Am besten bereitest du alles vor und mixt die Komponenten erst, wenn serviert wird, sonst bleibt die Kohlensäure auf der Strecke. Wenn Gäste kommen, stelle alle Zutaten wie bei einer kleinen Bar bereit, dann kann jeder seinen Drink selbst nach Gusto gestalten. So wird die Zubereitung zur kleinen Show – und der Drink bleibt garantiert ein Gesprächsthema.
- Stelle die Gläser vorher ins Gefrierfach!
- Immer frische Eiswürfel verwenden, sonst schmeckt’s wässrig.
- Nie auf frische Zesten verzichten – das gibt den Kick!
Merken Egal ob für Gäste oder nur für dich: Dieser Coffee Tonic bringt Sommer, Frische und pure Lebensfreude ins Glas. Probier’s aus – und lass dich von jedem Schluck überraschen.
Antworten auf Rezeptfragen
- → Welches Tonic passt am besten?
Ein aromatisches, herbes Tonic mit klarer Bitterkeit balanciert den kräftigen Cold-Brew. Probieren Sie ein Premium-Tonic ohne zu viel Zucker, um die Kaffeenoten hervorzuheben.
- → Wie süße ich das Getränk ohne Zucker?
Agavendicksaft oder einfacher Sirup lassen sich leicht einrühren. Beginnen Sie mit einer kleinen Menge (z. B. 5–10 ml pro Glas) und passen Sie nach Geschmack an.
- → Kann ich Zitronenzeste statt Orange verwenden?
Ja. Zitronenzeste verleiht eine frischere, schärfere Note, während Orangenzeste etwas süßere, fruchtige Aromen bringt. Beide Varianten harmonieren mit Tonic und Cold-Brew.
- → Wie lange kann ich das vorausplanen?
Bereiten Sie Cold-Brew im Voraus und kühlen Sie ihn. Mischung mit Tonic sollte sofort serviert werden, da das Prickeln sonst verloren geht. Kaffee lässt sich mehrere Tage gekühlt aufbewahren.
- → Welche Glasgröße und Verhältnisse sind ideal?
Für zwei Portionsgläser je 100 ml Cold-Brew und 100 ml Tonic pro Glas. Highball- oder Longdrinkgläser mit Eis sind ideal, um Kohlensäure und Aroma zu erhalten.
- → Gibt es Allergiehinweise?
Die Basiszutaten enthalten in der Regel keine häufigen Allergene. Bei aromatisierten Tonics oder Cold-Brews Etiketten prüfen, da Zusatzstoffe oder Sulfite vorkommen können.